Grundsätzliches zur Konfiguration der Atemregler nach dem DIR-System
Aufgrund der geforderten Redundanz bei lebenswichtigen Ausrüstungsteilen werden ausschließlich zwei komplette und qualitativ hochwertige Atemregler verwendet, d.h. zwei erste und zwei zweite Stufen. Dabei unterscheidet man zwischen dem primären und sekundären Automaten.
Geatmet wird aus dem primären Automaten ("Primary"). Dieser hat einen 210 cm langen Schlauch ("Long Hose"), weil er in einer "ohne Luft Situation" ("Out of Air Situation") dem Empfänger gegeben wird. Somit ist 100%ig sichergestellt, dass der Empfänger in einer solchen Notsituation schnell einen funktionierenden Automaten erhält.
Außerdem befestigt man am Schlauch des Hauptautomaten mittels O-Ring und Kabelbinder einen Edelstahlkarabiner ("Bolt Snap") in der Nähe des Lungenautomaten. Wird der Primary momentan nicht gebraucht, weil z.B. gerade aus der Stage Flasche geatmet wird, kann er mittels des Karabiners sicher an dem rechten Schulter D-Ring der Bebänderung eingehängt werden und ist folglich griffbereit aufgeräumt. Notfalls kann der so fixierte Automat auch schnell losgerissen werden ohne vorher den Karabiner betätigen zu müssen.
Der sekundäre Automat ("Backup") wird mit einer Gummileine ("Bungee Cord") um den Hals getragen. Dies ermöglicht ein leichtes Erreichen und schnelles Wechseln auf den Backup Automaten. Er ist zudem mit einem kurzen Mitteldruckschlauch ausgestattet, um eine kompakte und eng anliegende Schlauchführung zu erhalten.
Selbstverständlich sollte der Backup Atemregler ein genauso hochwertiges Modell wie der Hauptatemregler sein. Denn gerade in einer Notfallsituation, in der man auf den Reserveatemregler zurückgreifen muss, ist ein Hochleistungsautomat unerlässlich